KTS & Europa ... ein Mehrwert fürs Leben

by Megan Higgins

Engagierte Schülerinnen und Schüler der Kärntner Tourismusschule haben die Möglichkeit, im Rahmen eines von der EU geförderten Mobilitätsprojektes („Erasmus+") ein Pflichtpraktikum im Ausland zu absolvieren.


Aktuelles:

ProjektXchange

03.05. 2018

Vortrag Projekt x-change

Im Rahmen von Erasmus+ wurde am 3.5.2018 zum zweiten Mal das ProjektXchange in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz organisiert.

Zwei Flüchtlinge, aus Syrien und Afganistan, haben in der 2BT über ihr früheres Leben in ihrer Heimat, ihre abenteuerliche Flucht und ihr Leben in Österreich berichtet.

Durch ihre berührenden Erzählungen wurden die Teilnehmer zum Nachdenken angeregt und sehen das Leben von Flüchtlingen aus einem anderen Blickwinkel. 

 

Herzlichen Dank an Frau Taylor Kwong und Herrn Rudolf Schober, die das Projekt ermöglicht haben.:

 

Eindrücke zum ProjektXchange mit der Klasse 2BT im Rahmen von Erasmus+ am 3.5.2018 

 

Flüchtlinge kommen in die Schulen und berichten von ihrem Leben früher, ihrer Flucht und ihrem heutigen Leben

Am Donnerstag, dem 3. Mai, hatte die 2BT einen Workshop im Rahmen des Projektes x-change des österreichischen Jugendrotkreuzes. Zwei Migranten erzählten den Schüler und Schülerinnen von ihrer Flucht, ihrem Neuanfang und über die schrecklichen Ereignisse.

Der 18-jährige Safei, berichtete der 2BT2 von seiner Flucht von Afghanistan nach Österreich.

Mit nur 15 Jahren floh er aus seinem Heimatdorf und ließ seine Familie zurück. Er bezahlte tausende Dollar an Schlepper, musste stundenlange Fußmärsche hinter sich legen und sah zu, wie tausend andere Flüchtlinge an Hunger, Durst, Erschöpfung, Krankheiten oder durch Militäreinsätze starben. Ursprünglich wollte Safei nach Italien, um dort zu studieren, doch durch einen Zufall blieb er in Österreich. Er lebte in verschiedenen Unterkünften in Graz und kam vor 2 Jahren nach Krumpendorf, wo er heute lebt.

Zurzeit holt er seinen Pflichtschulabschluss nach, absolviert die Abendschule und arbeitet nebenbei am Wochende ehrenamtlich bei der Caritas.

 Wir bedanken uns bei Safei und Mustafa, für die spannenden und auch schockierenden Einblicke in ihr Leben und rund um die Flucht. Wir wünschen ihnen  für ihre Zukunft viel Glück.

 

Hier der Bericht der 1. Grupper

Mo ist seit zwei Jahren in Österreich und arbeitet beim Roten Kreuz. Er kommt ursprünglich aus Syrien und musste 2014 von dort flüchten, auch seine Mutter und seine Schwestern mussten fliehen, nur sein Vater darf als Beamter das Land nicht verlassen…

 

Mo’s Geschichte hat mich sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Warum müssen Menschen wie Mo von einem Tag auf den anderen ihre geliebte Heimat verlieren, zusehen, wie ihr Land bombardiert wird und nichts dagegen tun können? Ich denke, der Vortrag hat vielen von uns die Augen geöffnet und lässt uns noch dankbarer sein für unser Glück, in einem Land ohne Krieg und ohne tägliche Angst leben zu dürfen.

 

…Sein Name ist Mohammed. Sein Leben war ganz normal, wie bei uns. Er musste zur Schule gehen, lernen und hatte eine Familie, Freunde, ein ganz normales Leben. Bis der Krieg begann. Er flüchtete in den Libanon, um nicht zum Militär eingezogen zu werden und kämpfen zu müssen. Mo hätte sein Land verteidigt, doch es war und ist kein Krieg zwischen Ländern, sondern ein Krieg zwischen verschiedenen Gruppen, von denen jede ein anderes Ziel hat und manchmal niemand mehr weiß, wofür oder wogegen er kämpft.

 

Mo’s Flucht kostete 1600,- Euro. Auf den ersten Blick klingt das nicht viel für uns, aber ein Beamter, der in Syrien zu den Besserverdienern zählt, erhält zirka 160,- Euro im Monat. Mo flüchtete bis Izmir, von dort mit dem überfüllten Schlauchboot nach Griechenland. Von Athen kam er über Ungarn nach Österreich…

 

…Es hat mir sehr gefallen, wie offen Mo über sein Leben geredet hat, es war sicherlich nicht einfach für ihn. Sein Deutsch war ausgezeichnet und das alles nach nur zwei Jahren und ganz ohne Deutschkurs. Es war sehr interessant und erschütternd, aus persönlicher Sicht, den Fluchtweg und das „alte Leben“ in Syrien erzählt zu bekommen. Auch wissensbereichernd fand ich die Erzählung über die Asylbewerbung. Man erfuhr auch, dass ein Flüchtling vom Staat pro Monat 40,- Euro erhält, wenn er in einem Heim wohnt, wenn er sich selbst versorgt, inklusive Wohnung, erhält er 160,- Euro im Monat. Ich finde es sehr traurig von den Medien und der Politik, welches Bild sie uns von den Flüchtlingen vermitteln.

 

…Mo legte unzählige Gehstunden zurück. Sein schlimmstes Erlebnis, so erzählt er, sei die knapp dreistündige Fahrt mit einem Schlauchboot nach Griechenland gewesen.

 

Ich finde es sehr wichtig, jungen Menschen nahezubringen, wie eine Flucht tatsächlich abläuft. Ich fand seine Erzählungen sehr emotional und tiefgründig und es fiel mir sehr schwer, sich in seine Lage und Situation hinein zu fühlen. Ich denke, dass es vielen Jugendlichen helfen wird, sich ein eigenes Bild von Flüchtlingen zu machen, und sich nicht von Medien oder anderen Menschen beeinflussen zu lassen.

 

…Mir persönlich hat der Vortrag bzw. das Treffen mit Mo sehr gut gefallen. Ich halte es für sehr wichtig, dass Schüler (besonders im Tourismusbereich) besser über das Thema „Flüchtlinge“ aufgeklärt werden. In den Zeitungen wird zwar oft über Flüchtlinge berichtet, aber wenn man wirklich mit einem Flüchtling und dessen Geschichte persönlich konfrontiert wird, geht das ziemlich unter die Haut.

 

Gerade wir, als zukünftige Touristiker, sollten lernen, mit dieser Sache viel offener umzugehen und nicht so viele Vorurteile zu haben. Ich bin überzeugt davon, dass dieses Treffen mit dem Flüchtling Mo für uns alle sehr lehrreich war.

Organisation: Esarmus+ Beauftrage der KTS: Waltraud Karnel und Concetta Preiml-Vecchio


Vortrag "Magdas"-LOKAL

10.4.2018

Sehr informativ gestaltete sich der Vortrag von Referentin Christina Staubmann, Bereichsleiterin der Caritas, über die Philosophie des Lokals „Magdas“ in Klagenfurt.

Seit über einem Jahr werden im „Magdas“ Speisen aus aller Welt aufgetischt und Menschen aus 10 verschiedenen Ländern haben dort Arbeit gefunden und es ist gleichzeitig auch Ausbildungsstätte für anerkannte Flüchtlinge sowie Menschen mit Migrationshintergrund. – Ein Erfolgsrezept für gelungene Integration.

 

Schülerinnen und Schüler der KTS unterstützten das Projekt mit einer Kleiderspende für die Caritas.



Organisation: Esarmus+ Beauftrage der KTS: Waltraud Karnel und Concetta Preiml-Vecchio


Unsere Erasmus+Teilnehmer 2017

 

 

 

Über 40 Teilnehmer absolvierten ihre Praktika in England, Schottland, Italien, Portugal, auf Gran Canaria und in Deutschland und haben viele internationale Erfahrungen mit nach Hause gebracht.

Erasmus+ am Tag der offenen Tür an der KTS

Besuch von LSI HR Dr. Renate Kanovsky-Wintermann am Erasmus+ Stand

Erasmus+Praktika im Sommer 2017

Impressionen und die Präsentation als Download


Mag. Karnel und Mag. Preiml-Vecchio zu Besuch im Duchid'Aosta in Triest bei Livia Surina.


Walles, London, Gran Canaria, Schottland und Portugal

Download
Unsere Praktika -- unsere Erfahrungen
Präsentation.pptx
Microsoft Power Point Präsentation 35.2 MB

ProjektXchange

initiiert durch Erasmus+

Austausch macht Fremde zu Freunden

Weniger Vorurteile - mehr Toleranz.

Flüchtlinge berichten aus ihrem Leben. Suzan aus Syrien und Mustafa aus dem Irak berichten von ihrer Flucht und ihrem Leben in Kärnten. Suzan hat vor einigen Tagen einen positiven Aufenthaltsbescheid bekommen, Mustafa muss leider noch warten .....

Wir danken den Botschaftern für ihre spannende, aber sehr traurige Erzählung.

18.05.2017


Ready 4 Europe

Erasmus+ Feier im Atrio

Die Schülerinnen und Schüler sowie das Erasmus+Team der KTS waren bei der 30 Jahre Erasmus Veranstaltung dabei, um über die Erasmus-Erfahrungen unserer Schülerinnen und Schüler zu berichten und informieren!

10.05.2017


Erasmus+Tag in Klagenfurt

Die Kollegstudierenden Rebeka und Jure und die Maturantinnen Nina und Luka in Begleitung von Frau Prof. Mag. Concetta Preiml-Vecchio vertraten die KTS beim Erasmus+ Tag in Klagenfurt

1.12. 2016


Praktika Sommer 2016


Award Winning Project

ausgezeicht mit dem Erasmus+Award

verliehen durch das Bildungs-, Jugend- und Wissenschaftsministerium

Frau Prof. Mag. Irmgard Reinitzhuber bei der Preisverleihung in Wien
Frau Prof. Mag. Irmgard Reinitzhuber bei der Preisverleihung in Wien

Kontakt

Mag. Astrid Gerjol:

gerjol.astrid@kts-villach.at

 

Mag. Waltraud Karnel:

karnel.waltraud@kts-villach.at

 

Mag. Concetta Preiml-Vecchio:

preiml.concetta@kts-villach.at